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Leticia Ferreira Schmidt

App Content Creation & Marketing bei ondojo

Spieglein, Spieglein – Was sind meine Prios?

Prioritäten sind ein Spiegel unserer selbst. Sie zeigen dir deutlich, was deine Lebensziele sind. Was deinen Geist beschäftigt. Welche Sichtweisen du hast. Welche Werte du vertrittst. Wofür dein Herz heute höher schlägt. Neugierig dich heute besser kennenzulernen? Los geht’s.

Uiuiui sie sind überall. Prioritäten! Sie begegnen uns überall und vor allem dort, wo wir eine Wahl haben. Dann ist es Zeit sich zu entscheiden. Sei es im Job für Aufgaben, Angebote, Karriereziele, Projekte oder im privaten Bereich für Partner:innen, Freundeskreise, Familiengründung, Hauskauf, Hochzeit, Hobbys, Haushalt, Kleidungswahl, was wir heute Abend kochen wollen, mit wem wir unsere Zeit verbringen und, wann wir das nächste Mal unsere Wäsche waschen. Ebenso die permanente Informationsflut und die Nutzung von unserem Smartphone spielt mit hinein. Da wir hier oft vergessen, wie schnell sie beim Scrollen unsere Zeit und unsere Energie verschlingen. Da merkste gleich selbst: Es ist besser seinen Prioritäten bewusst und aktiv zu begegnen. Deswegen spielen wir heute ein Frage-Antwort-Spiel. Wir schenken dir Fragen, und du findest deine Antworten. Lerne gesunde Prioritäten zu setzen.

Denn du triffst jeden Tag über 20.000 Entscheidungen. Kleine und große. Sei dir klar, dass Prioritäten dein Leben erleichtern. Sie sind ganz automatisch eine Notwendigkeit in deinem Alltag. Mit ihnen lernst du Grenzen setzen, Aufgaben delegieren, Nein sagen und setzt deine Bedürfnisse an oberste Stelle. Sie schützen uns vor Überforderung. Also: Wie und wofür setzt du deine Zeit, dein Geld oder deine Arbeitskraft täglich ein? Mit dieser Frage kommst du dem auf die Spur, ob du mit etwas zufrieden bist oder ggfs. etwas an deinem Lebensstil ändern möchtest. Dafür hast du jederzeit die Möglichkeit!

Was sind Prioritäten?

Denke jetzt an etwas, das du schon immer umsetzen wolltest, aber bei der du noch nicht in die Umsetzung gekommen bist (warum auch immer). Hast du etwas? Die erste Frage, die wir dir hier mit auf den Weg geben: Hast du dafür wirklich keine Zeit? Oder ist es einfach keine Priorität? Ein kleiner Impuls für dich: Du hast bereits genug Disziplin für das, was dir wirklich wichtig ist. Vertraue darauf und betrachte deine Disziplin aus einer neuen Perspektive. Wie fühlt es sich für dich an, wenn du sie als einen Ausdruck purer Selbstliebe siehst? Sei dir selbst einfach wichtig genug und lerne gesunde Prioritäten setzen.

Wie setze ich Prioritäten?

Prioritäten setzen ist das Prinzip Aufgaben, Wünsche oder sonstige Handlungsoptionen auf deiner To-Do-Liste hierarchisch zu ordnen. Du gibst somit den einzelnen Positionen eine Bedeutung und bringst sie für dich in eine sinnvolle Reihenfolge. Fragen, die du dir in dem Moment also stellst, sind:

  • Werte abchecken: Was ist dir wirklich wichtig?
  • Verpflichtungen prüfen: Was ist dringend?
  • Leichtigkeit ins Leben bringen: Was ist nützlich?

Das kann z.B. heißen, dass du Erfolg, Glück, Gesundheit, oder eben was dir wichtig ist, an erste Stelle setzt und dein Leben danach ausrichtest. Hast du dir denn schon mal darüber aktiv Gedanken gemacht, was dir wichtig erscheint? Hierbei gibt es kein richtig, oder falsch. Meist entscheiden wir intuitiv, was eine Priorität ist, doch die Frage hierbei ist: Ist das auch tatsächlich förderlich für dich oder einfach nur das bequemste gerade? Daher ist es umso wichtiger gleichfalls ein Augenmerk auf die Konsequenzen unserer Entscheidungen zu legen. Entscheide proaktiv, um nicht nur deine Energie und Zeit effektiver zu nutzen, sondern auch für mehr Selbstbestimmung, Freiheit und Zufriedenheit in deinem Leben zu sorgen.

Was passiert, wenn wir Prioritäten setzen?

Laut Forscher:innen leben wir aktuell im „Triple Overlaod“. Darunter versteht man die dreifache Überbelastung, die anhand der

  1. Datenüberlastung (z.B. Informationssuche),
  2. Kommunikationsüberlastung (Meetings, E-Mails, Chats) und der
  3. Kognitiven Überlastung (regelmäßige Unterbrechungen und häufiger Aufgabenwechsel)

gemessen wird. Sie halten uns von konzentrierter Arbeit ab und können zu Überforderung führen. Prioritäten schaffen Ordnung im Chaos, sorgen für mehr Klarheit, Sicherheit und Struktur. Das kommt deinen Ressourcen und deiner Energie zugute. Diese können wir mit gesetzten Prioritäten bewusster halten, indem wir: Besser Entscheidungen treffen und unsere Ziele einfacher finden und erreichen.

Was ist mir wichtig?

Wir öffnen hier direkt mal ein Ventil und wollen da gleich mal bissi Druck rauslassen. Prioritäten setzen heißt nicht, dass du bis an dein Lebensende an sie gebunden bist. Pustekuchen. Im Laufe des Lebens verändern sie sich sowieso. Es ist Flexibilität für Anpassungen gefragt. Je nachdem, wie dein Leben verläuft, rücken andere Dinge in den Fokus. Neue Prioritäten sollten und dürfen definiert werden. Du solltest heute nicht mit morgen vergleichen. Anbei ein paar Fragen, um deinen aktuellen Prioritäten auf den Grund zu gehen:

  • Warum wähle ich so?
  • Will ich das bewusst so oder ist diese Wahl einfach am bequemsten?
  • Liegen meiner Entscheidungen bestimmte Denkmuster zu Grunde?
  • Sind diese Denkmuster förderlich für mich?
  • Ist es notwendig meine täglichen Routinen zu hinterfragen und anzupassen?

Schärfe deine Gedanken und nehme deine Ziele und Prioritäten nicht nur besser wahr, sondern treffe bessere Entscheidungen für dich. Dabei wirst du übrigens gleichsam von ondojo in den unzähligen Sessions zur Entscheidungsfindung unterstützt. Klick dich rein, gestalte dein Mindset und mach Selbstreflexion zu deiner Priorität für ein gesünderes Leben.

Worauf achten beim Prioritäten setzen?

Sei nicht fremdgesteuert. Sei dir klar: Es zählt nicht nur, was jetzt gut für dich ist. Einzig und allein du hast es in der Hand. Übernimm Verantwortung für dein Glück, deinen Erfolg, deine Gesundheit. Diese Selbstwirksamkeit befördert u.a. deine Motivation. Kleiner Tipp: Unterteile große Ziele oder Aufgaben in kleine Unterziele/-aufgaben. Dann bleibst du eher am Ball, weil du dir eine bessere Vorstellung von deinen To-Dos machen kannst. Ansonsten gehe folgendermaßen vor:

  • Ziele definieren: Wohin will ich mich entwickeln?
  • Motivation finden: Warum willst du dich dorthin entwickeln?
  • Das Wichtigste zuerst: Was ist heute am wichtigsten für dein Ziel?
  • Weitblick: Was ist langfristig gut für mich?
  • Freiheit: FÜR was möchte ich mich entscheiden?
  • Selbstbestimmung: Was bringt mich weiter?

Fokussiere dich darauf, was du mit deinen Prioritäten für dich selbst kreieren kannst. Du hast die Möglichkeit zu entscheiden, wie dein Leben aussehen soll und kannst jeden Tag etwas dafür tun. Mit diesem positiven Mindset wirst du erfolgreicher und glücklicher. Also keine Widerrede: Lerne gesunde Prioritäten zu setzen und stelle deine Wünsche, Werte und Ziele auf Platz Numero uno.

Wie setze ich die richtigen Prioritäten?

Hast du dir schon etwas bestimmtes vorgenommen? Es zählt nicht nur, was vernünftig wäre, sondern auch dein Herz muss bei der Sache sein. Prioritäten haben viel etwas mit einem konkreten Bestreben, einer klaren Überzeugung und einer festen Absicht zu tun. Finde für dich on top heraus:

  • WILL ich das?
  • Will ICH das?
  • Will ich DAS?

Wenn du dich von diesen Fragen leiten lässt, dann kannst du deine Prioritäten eher nach deinen Ressourcen anpassen. Zudem kann es dir helfen, dich zusätzlich folgendes zu fragen: Wie werde ich darüber in zehn Minuten, zehn Monaten, zehn Jahren denken?

So. Genug gefragt, viel Spaß beim Antworten finden. Machen wir erstmal Schluss für heut, oder? Die…

Zusammenfassung

…verrät dir, was du dir unbedingt merken solltest: Konzentriere dich auf die wesentlichen Dinge im Leben, um deine Kraft, Zeit und Energie zu vereinen und sie dort hineinzugeben, wo sie für dich am besten aufgehoben sind. Was bringt dich deinem Ziel näher? Lerne gesunde Prioritäten zu setzen und tue alles in deiner Machtstehende, um deine Welt so zu bewegen und die Schritte auszuwählen, die als nächstes dafür relevant sind, um deine Ziele zu erreichen. Das beugt on top Stress vor und ist entspannter. Und ein entspanntes Leben wollen wir doch alle. Tschüüss.

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