Leticia Ferreira Schmidt

Leticia Ferreira Schmidt

App Content Creation & Marketing bei ondojo

Dankbarkeit: Let the magic begin

Abrakadabra und her mit der Magie! Wusstest du, dass das die aramäische Herleitung von „avrah k’davra“ ist und so viel wie, „Ich erschaffe, während ich spreche“ bedeutet. Vielleicht sollten wir es genau deswegen öfter bewusst aussprechen. Heute geht es bei dem Zauberwort nicht um den Begriff von „Bitte“, sondern viel mehr um das „Danke“. Sag: „Abrakadabra, ich bin dankbar!“

Weihnachten steht vor der Tür. Die Zeit der Besinnlichkeit, der Ruhe, von Plätzchen- und Mandarinenduft, Zimt, Punsch, der zwischenmenschlichen Magie unter dem Mistelzweig und vor allem die Zeit der Dankbarkeit. Lasst uns froh und munter sein, und uns dankbar von Herzen sein. Aber warum eigentlich?

D wie Dankbarkeit: Dankbarkeit ist ein positives Gefühl oder eine Haltung, die du gegenüber materiellen oder immateriellen Gütern hast. Du empfindest eine Art Anerkennung für die Personen, Geschenke oder anderes, wofür auch immer du dankbar bist.

Warum ist es gut dankbar zu sein?

Um diese Frage zu beantworten, werfe ich mal den Namen „Gerald Hüther“ in den Raum. Er ist ein Neurobiologe und setzt sich mit Gefühlen auseinander: Wie sie im Gehirn reagieren, was sie dort auslösen und was das für den Menschen bedeutet. Hüther sagt beispielsweise, dass durch Dankbarkeit positive Gefühle im Gehirn entstehen, wodurch automatisch keine negativen Gefühle ausgelebt werden können. Durch die Konzentration auf positive Gefühle können somit negative Gedanken im Gehirn abgewehrt werden bzw. können gar nicht erst auftreten. Hört sich das nicht vielversprechend an? Wenn wir uns dauerhaft auf positive Gefühle fokussieren, so wird sich das gleichermaßen auf eine bessere Lebenseinstellung auswirken und dich somit zu einem positiveren und zufriedeneren Menschen machen.

Wie macht mich Persönlichkeitsentwicklung glücklich?

Gerald Hüther versucht den Menschen aufzuzeigen, dass sie aktive Lebensgestalter*innen sind. Er meint damit die Wichtigkeit der Persönlichkeitsentwicklung und ein Bewusstsein für das eigene Denken, Fühlen und Handeln. Darunter versteht er, in den Kontakt mit sich selbst zu treten, und so auch in den Kontakt mit seinen Emotionen und Gefühlen zu kommen. Das ist laut seiner Forschung Teil davon, glücklich zu werden. Das gelingt mit Persönlichkeitsentwicklung und Selbstreflexion. Indem du dein Denken und Handeln reflektiert betrachtest, erkennst du, wo du noch Luft nach oben hast und wo du dir dein Leben leichter machen kannst. Dann liegt es nur noch an dir, gezielt daran zu arbeiten z.B. mit ondojo.

Was für eine Rolle spielt mein Gefühl bei der Persönlichkeitsentwicklung?

Wo beginnt also die Magie der Dankbarkeit und was für ein Mehrwert steht hinter der Dankbarkeit für unsere Persönlichkeitsentwicklung? Unter diesen Fragen kommt nun ein kleiner Fachbegriff ins Spiel: Das sogenannte Kohärenzgefühl. Durch die bewusste Auseinandersetzung und Überwindung von schwierigen Situationen wird das Kohärenzgefühl ausgelöst und gestärkt. Kohärenzge… wie bitte?

Unter Hirnforschern ist das Kohärenzgefühl die Basis für die Selbstwirksamkeit. Selbstwirksamkeit bedeutet, dass wir die Verantwortung für unser Denken und Handeln übernehmen. Dieses Gefühl kommt dann auf, wenn wir eine schwierige Situation eigenständig meistern. Dafür müssen folgende drei Aspekte erfüllt werden:

  1. Verständlichkeit: Wir müssen hinterfragen, was die schwierige Situation in unserem Leben gerade fordert und warum es wichtig für uns ist, sich auf die Herausforderung einzulassen, um sie im nächsten Zuge als positiven „kick-in-the-ass“ sehen zu können.
  2. Machbarkeit: Wir müssen davon überzeugt sein, dass wir unser Leben und die Bewältigung von Krisen allein oder mit Unterstützung gestalten können.
  3. Sinnhaftigkeit: Wir müssen allgemein an den Sinn des Lebens und daran, dass das Angehen von Herausforderungen lohnenswert ist, glauben.

Das Gefühl nach der Bewältigung einer anspruchsvollen Situation und unter Berücksichtigung dieser Faktoren nennt man Kohärenzgefühl. Daher sollte der Mensch laut Hüther nach diesem Gefühl streben. Es kurbelt seine Persönlichkeitsentwicklung an und hilft ihm, Krisen besser bewältigen zu können. Es stärkt gleichsam deine Widerstandsfähigkeit für neue, schwere Situationen. Es macht dich nachhaltig glücklich und fördert deine Lust dich aktiv weiterzuentwickeln. Das wirkt sich positiv auf deine (mentale) Gesundheit aus und du hast mehr Freude am Leben, weil du Herausforderung als etwas Gutes wahrnimmst.

Wie entwickle ich meine Persönlichkeit?

Ziele setzen? Gute Idee, allerdings sind Ziele, die man schnell erreichen kann, ungünstig, da nach ihrer Erreichung die langfristige Orientierung ausbleibt und oftmals ein Gefühl der Leere entsteht. Was nach Gerald Hüther stattdessen eine wirkliche Orientierung bietet: das Anliegen. Anliegen sind nicht so konkret wie Ziele. Sie sind eher unerreichbar. Genau das gibt dir den Ansporn und gute Gründe, dich jeden Tag dafür einzusetzen. Als Beispiel könntest du dir, statt Chef sein zu wollen, zum Anliegen machen, Verantwortung nicht nur für dich, sondern auch für andere zu übernehmen. So näherst du dich mit jeder kleinen Aktivität als Chef einem Stück dem langfristigen gewählten Anliegen an. Aus Hüthers neurobiologischer Sicht wirkt das kohärenzstiftend. Die Herausforderungen kommen ganz von allein. Btw auch ondojo fordert dich heraus und hilft dir deine Persönlichkeit zu entfalten. Es gibt zum Beispiel die Action Pins im ondojo, mit welchen du deine Selbstwirksamkeit in den Alltag einbauen kannst.

Was hat Persönlichkeitsentwicklung mit Dankbarkeit zu tun?

Probleme, die du selbst löst. Warum? Weil das deine Selbstwirksamkeit und somit dein Selbstbewusstsein fördert. Das ist ein Antreiber für deine Potentialentfaltung. Glück entsteht dabei für Hüther, wenn deine Erwartungen mit der Realität übereinstimmen. Dann entsteht die Kohärenz: der Zustand, in dem alles zusammenpasst. Das Gefühl: „Was auch immer kommen mag, ich kann das schaffen!“ Nach dem Motto: „Ich bin mit allen Wassern gewaschen!“

Also gönn dir und tu was für dich. Zum Beispiel indem du heute dankbar bist und dir jetzt fünf Minuten Pause zur Selbstreflexion nimmst. Beides fördert deine Gesundheit: Dankbarkeit und Pausen. Nimm dir Zeit und frage dich:

  • Was hast du heute
  • diese Woche
  • diesen Monat
  • dieses Jahr
  • im Allgemeinen gemeistert? Welche Hürden hast du überwunden?
  • Wie fühlt es sich für dich an, das geschafft zu haben?
  • Wie bist du daran gewachsen?

Sei dankbar dafür, dass du an Herausforderungen wächst und wachsen kannst. Erkenne, dass du die Fähigkeit hast Lösungen zu finden und Situationen immer wieder zu meistern. Das Gefühl, wenn du das realisierst. Das, was dahintersteckt, ist Dankbarkeit.

Und was ist der Clue von der ganzen Gschicht? Vielleicht weiß die…

Zusammenfassung

…ja mehr:

Probleme gibt es en masse. „Ausweglosigkeit“ gibt es nicht. Wir müssen nur lernen, diese Ereignisse zu schaukeln. Was wäre, wenn Herausforderungen auch nur wie Spiele sind? Die Leichtigkeit im Angehen davon sollten wir bewahren und aufgreifen. Vielleicht wünschen wir uns das einfach mal von unserer guten Fee: Unbekümmertheit. Zur Erfüllung von diesem Wunsch kannst du selbst etwas tun, und zwar nicht nur heute, sondern jeden Tag. Tu etwas für deine Gesundheit: Sei dankbar für deine Fähigkeit, Herausforderungen zu bewältigen. Damit kannst du dir mit Sicherheit immer ein bisschen Magie dorthin holen, wo du gerade bist.

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