Ines Aufmesser-Waldhuber

Ines Aufmesser-Waldhuber

App Content Creation & Marketing bei ondojo

Persönliche (Weiter-)Entwicklung mit der Methode des Transformativen Lernens

Lernen und Weiterentwicklung ist vom ersten bis zum letzten Tag ein fester Bestandteil unseres Lebens. Der stetige Wandel unserer Außen- und Innenwelt erfordert, dass auch wir uns weiterentwickeln und an neue Situationen und Gegebenheiten anpassen.

Lernen und Weiterentwicklung ist vom ersten bis zum letzten Tag ein fester Bestandteil unseres Lebens. Der stetige Wandel unserer Außen- und Innenwelt erfordert, dass auch wir uns weiterentwickeln und an neue Situationen und Gegebenheiten anpassen. Das erfolgt einerseits bewusst, über den aktiven Erwerb von Wissen oder Kompetenzen und andererseits unbewusst, indem unser Gehirn Eindrücke und Informationen sammelt und als Erfahrungen abspeichert. So hat jeder Mensch sein individuelles Konstrukt an Wissen und Erfahrungen, aus dem sich sein persönliches Selbst- und Weltbild herausbildet. Transformatives Lernen setzt genau dort an. Es betrachtet jeden Menschen als Individuum und führt und begleitet ihn auf seiner persönlichen Reise zu einem leichteren und freieren Leben.

Was ist Transformatives Lernen

Bereits in den 1970er Jahren hat der US-amerikanische Soziologe Professor Jack Mezirow den Begriff des Transformativen Lernens geprägt. In seinen Studien kam er zu der Erkenntnis, dass Lernen und Entwicklung etwas sehr Individuelles ist und stark davon geprägt wird, was jeder einzelne Mensch für Annahmen, Erwartungen und Überzeugungen hat. Sein Fazit: beim Aufbau neuer Kompetenzen oder der Veränderung unseres Mind-Sets geht es um mehr als bloßen Wissenstransfer. Denn wir können zwar etwas kognitiv verstehen, das bedeutet aber noch nicht, dass wir es emotional auch umsetzen können.

Wahre Veränderung, echtes Wachstum verlangt einen Transfer unseres Wissens von unserer kognitiven Wahrnehmung in unser tägliches Denken und Handeln“.

Nehmen wir ein plakatives Beispiel zur Veranschaulichung. Stell dir vor du trittst einen neuen Job an, in dem du gefragt bist, in jedem Meeting ganz offen und ehrlich deine Meinung einzubringen. Du hast jedoch in deinem alten Job die Erfahrung gemacht, dass deine Meinung nicht wertgeschätzt wird. Deine kognitive Wahrnehmung wird recht schnell begreifen, dass du dich auf eine neue Situation einstellen musst. Doch trotzdem wird es dir anfangs schwerfallen, deine Meinung frei zu äußern.

Transformatives Lernen lehrt, erst die Situation kognitiv zu erfassen und dann pragmatisch und lösungsorientiert zu reagieren. In dem Moment, in dem man die eigenen Blockaden und Trigger überwindet und aus alten Gedankenmustern aussteigt, eröffnen sich zahlreiche neue Handlungsmöglichkeiten, aus denen man wählen kann. Das Ergebnis: Freiheit im Denken und im Handeln. 

So funktioniert transformatives Lernen 

Für einen erfolgreichen Veränderungsprozess muss in uns ein Perspektivwechsel stattfinden. Das ist nicht immer angenehm, denn es bedeutet, dass wir unsere Komfortzone verlassen, um uns mit unseren persönlichen Triggern und Blockaden auseinanderzusetzen. Im Transformativen Lernen lassen wir uns darauf ein, unser Weltbild zu erschüttern, alte Glaubenssätze abzulegen oder eine Ansicht über etwas zu wandeln, um Platz zu machen für Neues. 

Die Formel lautet: lernen -> verstehen -> übertragen 

Die Methode arbeitet dafür mit Fragestellungen und Beispielen aus dem echten Leben. Man wird in die Selbstreflexion geführt und beginnt das eigene Denken und Handeln zu analysieren – darüber zu lernen. Im nächsten Schritt erfolgt das Verstehen. Man hinterfragt: Warum handle ich wie ich handle? Und kann dies dann in einem weiteren Schritt verändern, positive Glaubenssätze bilden, neue Fähigkeiten aufbauen oder andere Denkweisen etablieren. Je nachdem, was das persönliche Ziel ist.

In fiktiven Alltagssituationen wird das neue Verhalten dann trainiert. Je öfter dies wiederholt wird, desto mehr neue neuronale Vernetzungen bilden sich im Gehirn. So kann das Gelernte leichter ins echte Leben übertragen werden und zur Normalität werden.

Und genau auf diesem Prinzip baut ondojo auf. Es bietet einen digitalen Trainingsraum, um im geschützten Rahmen an sich selbst zu arbeiten. Selbstbestimmt wählt der User in den ondojo Sessions seine Themen und wird mittels Fragen in die Selbstreflexion geführt. Basierend auf seinen Antworten schlägt die Künstliche Intelligenz Handlungsempfehlungen vor. Neue Kompetenzen können individuell täglich aufgebaut werden, mittels Inspirationen und kleinen Aufgaben. Zudem bietet ondojo einen Raum, um neue Fähigkeiten so lange zu trainieren, bis sie perfekt im Alltag integriert sind.

Digitales Transformatives Lernen und Personalentwicklung 

Digitalisierung, Remote-Work, geopolitische Krisen – Unternehmen und ihre Mitarbeiter*innen sind tagtäglich mit den gleichen Herausforderungen konfrontiert. Beide sind gefordert mit den sich immer schneller ändernden Bedingungen unserer heutigen (Arbeits-)Welt Schritt zu halten und sich daran anzupassen. Lebenslanges Lernen ist das Stichwort der Stunde. Neben dem Aufbau von fachlich-technischen Skills wird es auch immer wichtiger, laufend neue Soft-Skills aus Bereichen wie Kommunikation, Führung oder Stressmanagement aufzubauen. Transformatives Lernen ist hier eine erprobte und effektive Methode, die in Unternehmen zum Einsatz kommen kann, denn es verspricht ein nachhaltiges und umfassendes Lernen.

Personalentwickler stehen in Zeiten des Fachkräftemangels vor der Herausforderung gutes Personal nicht zur zu finden, sondern auch weiterzubilden und zu binden. Mittels digitalem Transformativen Lernens können alle Arbeitnehmer*innen im Unternehmen erreicht werden und individuell an genau den Kompetenzen arbeiten, die sie für ihren Job und ihre persönliche Entwicklung benötigen. Das vermittelt Sinn und fördert die Eigenmotivation. So kann ein*e Mitarbeiter*in bereits vom ersten Tag im Unternehmen optimal begleitet und gefördert werden. All das angepasst an die jeweiligen Lernvorlieben und geschützt vor den Augen anderer. Durch die positiven Ergebnisse und Erfahrungen wird das eigene Zutrauen gestärkt und Raum für echte, nachhaltige Entwicklung und Entfaltung entsteht. 

Digitales Transformatives Lernen hat zahlreiche positive Auswirkungen auf den User selbst, aber auch auf das gesamte Unternehmen. Cultural Roll-outs können so großflächig vorgenommen werden. Teams können gemeinsam Skills aufbauen, die eine wertschätzende und effektive Zusammenarbeit fördern. Je mehr Mitarbeiter*innen die Möglichkeit nutzen an sich und den eigenen Zielen zu arbeiten, desto größer der positive Impact auf die gesamte Unternehmenskultur und in der Folge auch auf den wirtschaftlichen Erfolg. So unterstützt ondojo das, was keine einzelne Führungskraft leisten kann.

Zusammenfassung

Persönliche Entwicklung findet in jedem von uns statt. Wollen wir unsere Ziele erreichen, so ist es klug und ratsam diese Entwicklung aktiv zu steuern. Transformatives Lernen bietet dafür eine erfolgreiche und wissenschaftlich-fundierte Methode. Sie ermöglicht jedem Menschen individuell an sich zu arbeiten und nachhaltig neue Kompetenzen aufzubauen, sowie das eigene Mind-Set positiv zu verändern. Mit geführten Fragestellungen wird die Selbstreflexion aktiviert und so die gewünschte Veränderung angeregt. Persönliche Handlungsempfehlungen ermöglichen neue Verhaltensweisen erst zu trainieren und dann in den Alltag zu übertragen. Digitales Transformatives Lernen ist zukunftsweisend und hat die Kraft, ganze Unternehmen positiv zu verändern, indem allen Mitarbeiter*innen ermöglicht wird, sich persönlich weiterzuentwickeln und so die eigenen Ziele zu erreichen.

Beitrag teilen

Wähle deinen Store: